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Michael Schneider, Senior Expert für Lieferketten-Analyse bei Kettenlogistik Insights GmbH, Portrait in professionellem Kontext
Über den Autor

Michael Schneider

Senior Expert für Lieferketten-Analyse

Unternehmen: Kettenlogistik Insights GmbH
Schwerpunkt: Liferkettenresilienz & Logistikstandortanalyse
Erfahrung: 16 Jahre Lieferkettenoptimierung
Fokus: Bayern & Nordrhein-Westfalen

Spezialist für Lieferkettenresilienz im Mittelstand und Logistikstandortanalyse mit Fokus auf regionale Wirtschaftscluster in Bayern und Nordrhein-Westfalen. Über 120 durchgeführte Analysen zu deutschen Logistikstandorten.

Kernkompetenzen und Forschungsbereiche

Michael Schneider verfügt über spezialisierte Expertise in der Analyse und Optimierung von Lieferketten mit besonderem Fokus auf deutsche Mittelstandsunternehmen und regionale Wirtschaftsstrukturen.

Lieferketten-Analyse Deutschland

Umfassende Analysen der deutschen Lieferkettenlandschaft mit Fokus auf regionale Besonderheiten, Abhängigkeiten und Optimierungspotenziale. Schneider hat sich intensiv mit der Kartographierung von Lieferkettennetzwerken in Bayern und NRW auseinandergesetzt.

Mittelstand Lieferkettenresilienz

Strategien zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit mittelständischer Betriebe gegen globale Störungen. Entwicklung praktischer Resilienzkonzepte, die klein- und mittelständische Unternehmen in Krisensituationen schützen und stärken.

Logistikstandort Deutschland

Bewertung von Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit und Entwicklungspotenzial deutscher Logistikzentren. Analyse der Standortvorteile Deutschlands als Drehscheibe europäischer und globaler Lieferketten.

Wirtschaftscluster Bayern & NRW

Tiefgehende Untersuchung regionaler Produktions- und Logistikcluster. Schneider analysiert Synergien, Spezialisierungsmuster und Wettbewerbsvorteile in den führenden deutschen Wirtschaftsregionen.

Globale Lieferkettenunterbrechungen

Forschung zu Auswirkungen internationaler Störungen auf deutsche Unternehmen. Szenaarioanalysen und Frühwarnsysteme zur Identifikation von Lieferkettenvulnerabilitäten.

Supply Chain Optimization

Praktische Optimierungsstrategien für Lieferkettenprozesse. Von Lagerbestandsverwaltung über Lieferantenmanagement bis zur Nachfrageplanung — Schneider kombiniert Theorie mit gelebter Praxis.

Professionelle Geschichte und Ausbildung

Michael Schneider kam Ende der 2000er-Jahre durch ein Praktikum bei der Industrie- und Handelskammer München zur Lieferkettenanalytik. Was zunächst als Studentenpraktikum begann, entwickelte sich schnell zu einer Leidenschaft für die Komplexität globaler Lieferketten und ihrer lokalen Auswirkungen.

Nach seinem Diplom in Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München — wo er sich bereits auf Supply Chain Management spezialisierte — arbeitete er mehrere Jahre als Consultant bei einer großen Münchner Unternehmensberatung. In dieser Zeit erkannte er die Lücke zwischen theoretischem Wissen und praktischen Herausforderungen mittelständischer Betriebe in Krisenzeiten. Diese Erkenntnis prägte seinen beruflichen Kurs nachhaltig.

2015 promovierte Schneider an der Technischen Universität Dortmund über Lieferkettenresilienz in regionalen Wirtschaftsclustern. Seine Dissertation konzentrierte sich auf die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Lieferketten widerstandsfähiger gestalten können. Die Forschung erhielt Anerkennung in der akademischen und Praktiker-Community.

Als COVID-19 die globalen Lieferketten erschütterte, führte Schneider umfangreiche Untersuchungen zu den Auswirkungen auf deutsche Logistikzentren durch. Seine Analysen wurden in mehreren Fachmagazinen veröffentlicht und von Politikern sowie Unternehmensverbänden zitiert. Das machte deutlich: Lieferkettenresilienz ist kein akademisches Nischenthema, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

2016 gründete er gemeinsam mit Partnern Kettenlogistik Insights GmbH, wo er heute als Senior Expert für Lieferketten-Analyse tätig ist. Schneider leitet die Forschungsabteilung und hat über 120 Analysen zu deutschen Logistikstandorten und regionalen Wirtschaftsstrukturen durchgeführt — insbesondere zu den Produktionsclustern in Bayern und der Rhein-Ruhr-Region.

Ihn treibt die Überzeugung an, dass stabile Lieferketten das Rückgrat der deutschen Wirtschaft sind. Sein Ziel ist es, komplexe Lieferkettendynamiken verständlich zu machen und praxisnahe Lösungen für Mittelständler zu entwickeln, die in einer zunehmend volatilen globalen Wirtschaft bestehen müssen.

Ausgewählte Arbeiten und Erkenntnisse

Schneider hat umfangreiche Forschungen zu Lieferkettendynamiken veröffentlicht und trägt regelmäßig zu Fachdebatten bei. Hier eine Auswahl seiner wichtigsten Arbeiten und Beiträge.

2024 Fachbeitrag

Globale Lieferkettenunterbrechungen und ihre Auswirkungen auf Deutschland

Umfassende Analyse der strukturellen Anfälligkeit deutscher Lieferketten gegenüber globalen Störungen. Der Beitrag untersucht Szenarien, Frühindikatoren und Präventionsmaßnahmen für die deutsche Wirtschaft.

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2023 Forschungsbericht

Mittelstand Lieferkettenresilienz: Strategien für kleine und mittlere Unternehmen

Praktischer Leitfaden zur Stärkung der Lieferkettenresilienz für KMU. Behandelt konkrete Strategien wie Lieferantendiversifizierung, Lagermanagement und Risikokommunikation mit anwendbaren Beispielen.

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2023 Standortanalyse

Logistikstandort Deutschland: Infrastruktur, Vorteile und Potenziale

Detaillierte Bewertung Deutschlands als europäischer Logistikdrehscheibe. Analyse von Infrastruktur, Transportnetzen, Fachkräften und Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Konkurrenten wie Niederlande und Polen.

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2022 Clusteranalyse

Wirtschaftscluster Bayern und NRW: Stärken, Synergien, Chancen

Vergleichende Analyse der beiden stärksten deutschen Wirtschaftsregionen. Untersucht Spezialisierungsmuster, Clusterdynamiken und Wettbewerbsvorteile in Sektoren wie Automobilbau, Maschinenbau und Chemie.

Zum Artikel

Fokusthemen und laufende Projekte

Schneiders aktuelle Forschung konzentriert sich auf Resilienzfragen, regionale Clusterentwicklung und die Auswirkungen technologischer Disruption auf traditionelle Lieferketten.

Digitalisierung und Lieferkettentransformation

Wie Künstliche Intelligenz, Blockchain und IoT deutsche Lieferketten verändern. Besonderer Fokus auf die Adoption dieser Technologien in kleinen und mittleren Unternehmen, wo Ressourcen und Expertise oft begrenzt sind.

Nearshoring und Regionalisierung

Strategische Rückholung von Produktion aus fernen Ländern nach Europa und Deutschland. Schneider untersucht, welche Sektoren am ehesten von Nearshoring profitieren und wie regionale Cluster gestärkt werden können.

Nachhaltige Lieferketten

Integration von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in Lieferkettenstrategie. Wie deutsche Mittelständler Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllen, ohne ihre Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.

Regionale Spezialisierung und Wettbewerb

Wie bayerische und NRW-Unternehmen ihre Spezialisierungsvorteile bewahren und ausbauen. Analyse von Branchenclustern, Innovationsökosystemen und grenzüberschreitenden Synergien in der Rhein-Ruhr-Region und Süddeutschland.

Ausbildung und akademischer Hintergrund

2015

Promotion (Dr. rer. pol.)

Technische Universität Dortmund

Dissertation: Lieferkettenresilienz in regionalen Wirtschaftsclustern. Forschung zur Widerstandsfähigkeit von Lieferkettennetzwerken während globaler Störungen.

2008

Diplom in Betriebswirtschaftslehre

Ludwig-Maximilians-Universität München

Schwerpunkt: Supply Chain Management und Logistik. Diplomarbeit zu Optimierungsstrategien in internationalen Lieferketten.

2006

Praktikum und Einstieg in die Lieferkettenanalytik

Industrie- und Handelskammer München

Erstes Praktikum in der Lieferkettenanalyse. Forschung zu Lieferantenstrukturen und Clusterentwicklung in der bayerischen Industrie.

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Lesen Sie ausführliche Artikel, Analysen und Guides zu Lieferkettenresilienz, Logistikstandorten und Wirtschaftsclustern in Deutschland.